Massenbewegung

Sport für Leute mit Gewichts-, Zeit- oder Motivationsproblemen

Double Push

Posted by oscartango - 16. April 2008

Hier hab ich ja mal gezeigt, wie Speedskating bei den Profis aussieht. Wenn man genauer hinguckt, fällt einem sofort auf, dass Chad Hedrick eine ganz andere Fahrtechnik auf Inlinern hat, als unsereins. Offensichtlich ist der Abstoß mit dem jeweils hinteren Bein bei dieser Technik nicht so wichtig. Der Vortrieb wird offensichtlich anders erzeugt.

Und eine kurze Recherche im Internet ergibt dann auch sehr schnell die Lösung: Double Push.

Double Push ist die Fahrtechnik, die die „echten“ Speedskater nutzen. Wie oben schon beschrieben, kommt der Hauptvortrieb dabei nicht von dem Bein, mit dem man sich abstößt, sondern von dem, was gerade auf dem Boden ist und auf dem das Körpergewicht für diesen Schritt lastet. Geschwindigkeit bekommt man dabei nach dem selben Prinzip, mit dem man auch als Anfänger beim Rückwärtsfahren vorwärts (bzw. rückwärts) kommt. Man presst den Schuh dabei nach außen weg. Wenn man nun den Schuh dabei leicht in Fahrtrichtung anschrägt, hat man eine Kraftkomponente nach vorn und die treibt einen an. Das wäre ein Push.

Beim Double Push fährt man mit dem Standbein sozusagen ein Doppel-S wobei auf beiden Seiten des Ausschlags Druck ausgeübt wird und damit Vortrieb erzeugt wird. Ich merke gerade selbst: Das liest sich wirklich kompliziert.

Ich hab mehrere Videos gefunden, in denen der Double Push erklärt wird. Die will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Alle Technik Videos stammen aus einem Kurs mit Eddy Matzger, über den ich (als Speedskating Neuling) noch nicht viel weiß.

Hier Teil 2 des Double Push Videos

Und hier ist noch ein Video zum Thema:

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3 Antworten to “Double Push”

  1. Frank said

    Hallo,

    die Videos sind wirklich toll. Allerdings sollte man die Technik des Double Push auch nicht überschätzen. Diese Technik braucht man um einen Marathon zu gewinnen, nicht aber um einen Marathon zu fahren.

    Viele Grüße

    Frank

  2. oscartango said

    Das ist richtig. Und nachdem ich mir bei dem Versuch die Übungen nachzumachen fast die Füße gebrochen habe, hab ich für dieses Jahr den Versuch erstmal aufgegeben. Ich denke nach nem Jahr intensivem Inline-Training (also nächstes Jahr) werden meine Fußgelenke besser auf sowas vorbereitet sein. Dann versuch ich es nochmal. Und wenn es nicht klappen sollte, werde ich wohl trotzdem nicht die Rollen an die Wand hängen. 😉

    Einen Marathon gewinnen werd ich wohl erst können, wenn man da Gewichts- oder wenigstens BMI-Klassen einführt.

    Vielen Dank für das Feedback

    Oliver

  3. Cooler Beitrag zu dem Thema, der Beste denke ich, den ich bis jetzt gefunden habe. War da nicht vor kurzem schon mal ein Beitrag drüber? Viele Grüße, Isabell Bohne

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