Massenbewegung

Sport für Leute mit Gewichts-, Zeit- oder Motivationsproblemen

Archive for Mai 2008

Wieviel Kalorien verbraucht man beim Sport?

Posted by oscartango - 29. Mai 2008

Das ist eine für den Laien kaum zu beantwortende Frage. Die Antwort hängt dafür von zu vielen Faktoren ab, die sich teilweise auch noch gegenseitig beeinflussen bzw. nicht so ohne Weiteres messbar sind. Die wichtigsten Faktoren sind dabei:

  • Körpergewicht (kann man selbst messen)
  • Alter (sollte man wissen)
  • Puls bei der Aktivität (da wird’s schon schwierig)
    Den Puls kann man zwar relativ genau messen, allerdings immer nur den jeweils aktuellen Wert. Sobald aber der Pulswert nicht liniar in die Kalorienberechnung eingeht (ich kenne die Formel nicht), kann man nicht einfach den mittleren Puls einsetzen, sondern muss jeden einzelnen Pulswert differnziert betrachten.
  • Bewegungsökonomie (das ist nun mal definitiv nicht mehr messbar)

Bei Runner’s World gibt es einen interessanten Artikel zum Kalorienverbrauch beim Laufen, der im Grunde die gleiche Aussage hat, wie dieser Artikel. Der Autor schlägt dabei für’s Laufen folgende Formel vor:

Verbrauchte Kalorien [kcal] = Körpergewicht[kg] x Laufstrecke[km] x 0,9

Das ist grundsätzlich erstmal interessant, zumal ja die Laufgeschwindigkeit gar nicht in die Formel eingeht. Allerdings findet sich diese Formel auf diversen (auch internationalen) seriösen Seiten wieder. Lediglich der Korrekturfaktor (hier 0,9) schwankt von 0,9 über 1,0 bis zu 1,05.

Für die Zielgruppe dieses Blogs bedeutet das ja soviel: Hat man ein bestimmtes Zeitbudget für ein Training zur Verfügung, sollte man so schnell wie möglich zügig laufen, um möglichst viele Kilometer zu machen. Diese Regel ist auch auf alle anderen Sportarten übertragbar.

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Aller Anfang ist schwer

Posted by oscartango - 28. Mai 2008

Als leidenschaftlicher Nutzer des „Tag-Surfers“ von WordPress lasse ich mich hin und wieder durch die Blogsphäre treiben – immer auf der Suche nach Interessantem.

Ich habe gerade hier über die Theorie gelesen, dass es 21 Tage braucht, bis etwas zur Gewohnheit wird. Wenn man es also schafft drei Wochen lang ohne Ausnahme eine neue Aktivität durchzuziehen (oder eine alte wegzulassen – aber davon reden wir hier ja nicht), geht sie als Gewohnheit in unser Leben über.

Ich würde das für den Schritt vom Nicht-Sportler zum Freizeitsportler fast unterschreiben. Der Begriff „ohne Ausnahme“ heißt in diesem Fall aber nicht tägliches Training, sondern die Einhaltung der gesteckten Trainingsziele. Diese sollten dabei realistisch sein, aber auch nicht zu niedrig. Deshalb an dieser Stelle ein paar Anregungen für die ersten drei Wochen im neuen Leben als Sportler:

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Sportartspezifische Ausdauer

Posted by oscartango - 27. Mai 2008

Die Tatsache, dass ich nach meinem Inline-Halbmarathon im Ruhrgebiet die Schuhe mit Rollen erstmal wieder an den Nagel gehängt habe und seitdem stattdessen mal wieder gelaufen bin, bringt mich auf das Thema sportartspezifische Ausdauer.

VOR dem Inline-Rennen habe ich nämlich meinen Trainingsschwerpunkt voll auf das Skaten verlegt – von den 10 Trainingseinheiten vor dem Lauf waren 9 Skating-Einheiten – sodass ich NACH dem Rennen geradezu gierig danach war, mal wieder die Schotterpiste bei uns am Kanal auf Schusters Rappen zu bewältigen.

Dabei fiel mir extrem auf, wie schwer mir das Laufen fiel. Komischerweise waren Puls und Atmung erstmal absolut ok. Aber die Beine und die Hüfte! Am Dienstag nach dem Rennen, an dem ich eigentlich nur einen kurzen Regenerationslauf von einer halben Stunde gemacht habe, hab ich es noch auf die schweren Beine vom Rennen geschoben. Durch wichtige Termine bin ich dann bis Montag (also gestern) nicht dazu gekommen zu trainieren. Naja, dadurch müsste aber nun wirklich eine vollständige Regeneration der Muskulatur abgeschlossen sein. Aber denkste! Gleicher Effekt, wie am letzten Dienstag.

Warum?

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Ruhr (Inline-)(Halb-)Marathon bewältigt

Posted by oscartango - 19. Mai 2008

Es ist vollbracht. Wie ja bereits angekündigt steht das Jahr 2008 für mich unter dem „rollenden“ Stern – soll heißen, dass ich meinen Schwerpunkt für ein Jahr auf’s Speedskaten (vulgo: Rollschuhfahren) verlege. Gestern habe ich dann endlich meinen ersten „Wettkampf“ in der neuen Disziplin gehabt/geschafft.

Zu meiner Leistung: Ich bin knapp über eine Stunde gefahren. Das ist dann doch ein wenig an meinem selbst gesteckten Ziel von <1Std. vorbei. Aber angesichts meines Zustandes auf den letzten Kilometern eigentlich ganz in Ordnung. Aber der Reihe nach:

Die letzten Tage der Vorbereitung waren alles andere als optimal. Aus Zeitgründen konnte ich nicht mehr so viele lange Vorbereitungsläufe machen, wie ich wollte – und wie eigentlich auch nötig gewesen wären. Und dann hab ich mir auch noch so einen Infekt eingefangen, der sich schleimig auf meine Atemwege gelegt hat. Aber was soll’s dachte ich mir: Du musst ja nicht gewinnen, es ist Deine erste Inline-Veranstaltung, nur Ankommen ist wichtig, blablabla. Wie man sich selbst belügen kann! Ich bin (auch wenn ich nicht so aussehe) Sportler!

Schon vor dem Lauf hab ich mir schonmal möglich „Opfer“ ausgesucht, die ich auf jeden Fall schlagen wollte. Z.B. diese Weicheier, die diese Veranstaltung Hand-in-Hand mit ihrer Freundin laufen wollen. Hey, das ist hier ein Wettkampf! Außerdem alle, deren BMI (nach meiner an dem Morgen sehr subjektiven Einschätzung) noch höher war, als meiner. Dann noch die Angeber mit Vereinstrikots, die aber trotzdem nicht im ersten „Elite“-Startblock starten. Blender! Und natürlich alle, die nicht die notwendige professionelle Ausrüstung vorweisen konnten. Dann noch alle, die älter waren als ich und die unerfahrenen Teenies. Kurz gesagt: So 10 Minuten vor dem Start war nicht mehr Ankommen mein Ziel, sondern Platz 1 bis 10 (natürlich hinter den selbst mit adrenalingeschwängertem Blick unschlagbaren „Elite“-Fahrern).

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