Massenbewegung

Sport für Leute mit Gewichts-, Zeit- oder Motivationsproblemen

Archive for the ‘Laufen’ Category

Sieht dämlich aus – hilft aber! Sonnenbrillen beim Sport

Posted by oscartango - 10. Juni 2008

Ich bin ja einer dieser Puristen, die nicht unbedingt Laufklamotten zu Mondpreisen kaufen, nur weil die jetzt die neue Hydradry-HipHop-TechnoCell-Faser haben. Naja, wahrscheinlich würd ich es tun, wenn ich das Geld dafür hätte ;-).

Meine Verachtung gilt dementsprechend immer den Damen und Herren, die offensichtlich nur 3 mal im Jahr Laufen (Einmal beim ersten Sonnentag im März und zweimal kurz vor der Freibad Saison), dies aber in Klamotten in einem Gesamtwert eines guten Rennrades. (Ok, wer mich nicht kennt hält mich auf den ersten Blick auch für einen Dreimalimjahrläufer, aber das ist ein anderes Thema.) Und die schlimmsten dieser Sorte läuft doch tatsächlich gerne auch in der Abenddämmerung mit einer coolen Läuferbrille. Damit mich niemand falsch versteht: Ich habe nichts gegen eine professionelle Ausrüstung und auch die Brillen haben wohl ihre Berechtigung – aber an durchtrainierten Menschen mit einem Trikot des Triathlon-Vereins Hastenichtgesehen! Da ist das stylisch! Ansonsten ist das nur peinlich.

ICH HABE HEUSCHNUPFEN!

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Buchtip: Ausdauertrainer Laufen

Posted by oscartango - 10. Juni 2008

Wie im vorangegangenen Artikel bereits erwähnt, halte ich viel von den Büchern von Hottenrott und Zülich. Insbesondere der Ausdauertrainer Laufen hat mich sowohl inhaltlich, als auch vom Stil her überzeugt. Das Buch bietet einen perfekten Einstieg in die theoretischen Grundlagen des Ausdauersports Laufen.

Ausdauertrainer Laufen

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Wieviel Kalorien verbraucht man beim Sport?

Posted by oscartango - 29. Mai 2008

Das ist eine für den Laien kaum zu beantwortende Frage. Die Antwort hängt dafür von zu vielen Faktoren ab, die sich teilweise auch noch gegenseitig beeinflussen bzw. nicht so ohne Weiteres messbar sind. Die wichtigsten Faktoren sind dabei:

  • Körpergewicht (kann man selbst messen)
  • Alter (sollte man wissen)
  • Puls bei der Aktivität (da wird’s schon schwierig)
    Den Puls kann man zwar relativ genau messen, allerdings immer nur den jeweils aktuellen Wert. Sobald aber der Pulswert nicht liniar in die Kalorienberechnung eingeht (ich kenne die Formel nicht), kann man nicht einfach den mittleren Puls einsetzen, sondern muss jeden einzelnen Pulswert differnziert betrachten.
  • Bewegungsökonomie (das ist nun mal definitiv nicht mehr messbar)

Bei Runner’s World gibt es einen interessanten Artikel zum Kalorienverbrauch beim Laufen, der im Grunde die gleiche Aussage hat, wie dieser Artikel. Der Autor schlägt dabei für’s Laufen folgende Formel vor:

Verbrauchte Kalorien [kcal] = Körpergewicht[kg] x Laufstrecke[km] x 0,9

Das ist grundsätzlich erstmal interessant, zumal ja die Laufgeschwindigkeit gar nicht in die Formel eingeht. Allerdings findet sich diese Formel auf diversen (auch internationalen) seriösen Seiten wieder. Lediglich der Korrekturfaktor (hier 0,9) schwankt von 0,9 über 1,0 bis zu 1,05.

Für die Zielgruppe dieses Blogs bedeutet das ja soviel: Hat man ein bestimmtes Zeitbudget für ein Training zur Verfügung, sollte man so schnell wie möglich zügig laufen, um möglichst viele Kilometer zu machen. Diese Regel ist auch auf alle anderen Sportarten übertragbar.

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Aller Anfang ist schwer

Posted by oscartango - 28. Mai 2008

Als leidenschaftlicher Nutzer des „Tag-Surfers“ von WordPress lasse ich mich hin und wieder durch die Blogsphäre treiben – immer auf der Suche nach Interessantem.

Ich habe gerade hier über die Theorie gelesen, dass es 21 Tage braucht, bis etwas zur Gewohnheit wird. Wenn man es also schafft drei Wochen lang ohne Ausnahme eine neue Aktivität durchzuziehen (oder eine alte wegzulassen – aber davon reden wir hier ja nicht), geht sie als Gewohnheit in unser Leben über.

Ich würde das für den Schritt vom Nicht-Sportler zum Freizeitsportler fast unterschreiben. Der Begriff „ohne Ausnahme“ heißt in diesem Fall aber nicht tägliches Training, sondern die Einhaltung der gesteckten Trainingsziele. Diese sollten dabei realistisch sein, aber auch nicht zu niedrig. Deshalb an dieser Stelle ein paar Anregungen für die ersten drei Wochen im neuen Leben als Sportler:

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Sportartspezifische Ausdauer

Posted by oscartango - 27. Mai 2008

Die Tatsache, dass ich nach meinem Inline-Halbmarathon im Ruhrgebiet die Schuhe mit Rollen erstmal wieder an den Nagel gehängt habe und seitdem stattdessen mal wieder gelaufen bin, bringt mich auf das Thema sportartspezifische Ausdauer.

VOR dem Inline-Rennen habe ich nämlich meinen Trainingsschwerpunkt voll auf das Skaten verlegt – von den 10 Trainingseinheiten vor dem Lauf waren 9 Skating-Einheiten – sodass ich NACH dem Rennen geradezu gierig danach war, mal wieder die Schotterpiste bei uns am Kanal auf Schusters Rappen zu bewältigen.

Dabei fiel mir extrem auf, wie schwer mir das Laufen fiel. Komischerweise waren Puls und Atmung erstmal absolut ok. Aber die Beine und die Hüfte! Am Dienstag nach dem Rennen, an dem ich eigentlich nur einen kurzen Regenerationslauf von einer halben Stunde gemacht habe, hab ich es noch auf die schweren Beine vom Rennen geschoben. Durch wichtige Termine bin ich dann bis Montag (also gestern) nicht dazu gekommen zu trainieren. Naja, dadurch müsste aber nun wirklich eine vollständige Regeneration der Muskulatur abgeschlossen sein. Aber denkste! Gleicher Effekt, wie am letzten Dienstag.

Warum?

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