Massenbewegung

Sport für Leute mit Gewichts-, Zeit- oder Motivationsproblemen

Posts Tagged ‘Inline Skating’

… und nochmal Double Push

Posted by oscartango - 10. Juni 2008

An dieser Stelle nochmal ein Link für alle, die die Double Push Technik erlernen wollen:

How to Double Push

In neun Schritten wird dort der Weg zum Double Push erklärt.

Vor einiger Zeit habe ich ja schon die Videos von Eddy Matzger auf YouTube vorgestellt.

Ich persönlich habe übrigens für dieses Jahr aufgegeben das zu lernen. Offensichtlich ist bei mir die Kombination aus hohem „Wettkampfgewicht“ und noch zu schwacher Ausbildung meiner Muskulatur rund um das Fußgelenk herum der entscheidend limitierende Faktor. Auf deutsch: Ich brech mir die Füße dabei! Ich fahr jetzt erstmal ein Jahr intensiv „klassisch“ und versuch’s dann im Frühjahr 2009 nochmal.

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Eddy Matzger in Deutschland

Posted by oscartango - 10. Juni 2008

Eddy Matzger, der Typ aus den Videos, die ich im Double Push Artikel empfohlen habe, kommt Ende Juni nach Deutschland – genauer gesagt nach Düsseldorf. Wo genau denn nu die Veranstaltung stattfindet, daraus wird ein Geheimnis gemacht, um etwaige nicht-zahlende Gaffer abzuhalten. Das finde ich übrigens legitim, da der gute Mann ja schliesslich sein Geld mit solchen Veranstaltungen verdient. Auch ich werde deshalb nichts ausplaudern. Ich werde jedenfalls nicht teilnehmen können, da ich just zu dieser Zeit im Urlaub sein werde.

Nähere Infos gibts bei Bedarf ganz legal bei skatecentral.com .

PS: Ich weiss übrigens nichts aktuelles zu dem Kurs. Vielleicht ist er ja ausgebucht oder fällt aus oder sonstwas. Bitte bei Bedarf selbst erkundigen.

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Inlineskating als Grundlagenausdauertraining ungeeignet?

Posted by oscartango - 9. Juni 2008

Ich bin großer Fan der Bücher von  Kuno Hottenrott und Martin Zülich „Ausdauertrainer xxx“ .

In der Fassung für Inline-Skater (Ausdauertrainer Inline-Skating) steht, dass Inline-Skating aufgrund der spezifischen Eigenschaften der Sportart nur bedingt zum GA1 Training geeignet ist. GA1 steht dabei für den Trainingsbereich „Grundlagenausdauer1“.

Grundsätzlich würde ich das aus meiner Erfahrung heraus bestätigen. Ich persönlich kann auch nur sehr schwer den Puls beim Skate-Training im GA1-Bereich halten. Meistens liege ich selbst bei besten Absichten und eiserner Disziplin zum moderaten Fahren darüber. Nun bin ich aber eh ein wenig „hochpulsig“ veranlagt, weshalb ich sicher nicht zur Bestätigung/Widerlegung der Theorie diene.

Aber eines gilt sicher für alle Inliner: Es ist kaum möglich über lange Distanzen ein gleichmäßiges Trainingstempo zu fahren. Durch die (im Gegensatz zum Joggen) zwangsweise Nutzung des öffentlichen Strassenverkehrs ist man zu ständigen Tempowechseln oder sogar Stopps gezwungen, wenn man sein Leben nicht auf’s Spiel setzen will. Eine lange, gleichmäßige, niedrige Belastung, wie sie für ein GA1-Training notwendig wäre ist somit in der Realität kaum erreichbar.

Ich für meinen Teil werde das GA1-Training jedenfalls eher durch Laufen und längere Ausfahrten auf dem Rennrad bewältigen.

PS1: Hottenrott und Zülich haben trotz der Aussage im ersten Teil des Buches im zweiten Teil ein GA1-Training auf Skates drin. Hmm?

PS2: Dessen ungeachtet kann ich die Bücher empfehlen. Insbesondere der „Ausdauertrainer Laufen“ gehört in das Regal des informierten Läufers (neben den Steffny, Grüning etc.). Aber daraus mache ich wohl mal nen eigenen Buchtipp.

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Sportartspezifische Ausdauer

Posted by oscartango - 27. Mai 2008

Die Tatsache, dass ich nach meinem Inline-Halbmarathon im Ruhrgebiet die Schuhe mit Rollen erstmal wieder an den Nagel gehängt habe und seitdem stattdessen mal wieder gelaufen bin, bringt mich auf das Thema sportartspezifische Ausdauer.

VOR dem Inline-Rennen habe ich nämlich meinen Trainingsschwerpunkt voll auf das Skaten verlegt – von den 10 Trainingseinheiten vor dem Lauf waren 9 Skating-Einheiten – sodass ich NACH dem Rennen geradezu gierig danach war, mal wieder die Schotterpiste bei uns am Kanal auf Schusters Rappen zu bewältigen.

Dabei fiel mir extrem auf, wie schwer mir das Laufen fiel. Komischerweise waren Puls und Atmung erstmal absolut ok. Aber die Beine und die Hüfte! Am Dienstag nach dem Rennen, an dem ich eigentlich nur einen kurzen Regenerationslauf von einer halben Stunde gemacht habe, hab ich es noch auf die schweren Beine vom Rennen geschoben. Durch wichtige Termine bin ich dann bis Montag (also gestern) nicht dazu gekommen zu trainieren. Naja, dadurch müsste aber nun wirklich eine vollständige Regeneration der Muskulatur abgeschlossen sein. Aber denkste! Gleicher Effekt, wie am letzten Dienstag.

Warum?

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Ruhr (Inline-)(Halb-)Marathon bewältigt

Posted by oscartango - 19. Mai 2008

Es ist vollbracht. Wie ja bereits angekündigt steht das Jahr 2008 für mich unter dem „rollenden“ Stern – soll heißen, dass ich meinen Schwerpunkt für ein Jahr auf’s Speedskaten (vulgo: Rollschuhfahren) verlege. Gestern habe ich dann endlich meinen ersten „Wettkampf“ in der neuen Disziplin gehabt/geschafft.

Zu meiner Leistung: Ich bin knapp über eine Stunde gefahren. Das ist dann doch ein wenig an meinem selbst gesteckten Ziel von <1Std. vorbei. Aber angesichts meines Zustandes auf den letzten Kilometern eigentlich ganz in Ordnung. Aber der Reihe nach:

Die letzten Tage der Vorbereitung waren alles andere als optimal. Aus Zeitgründen konnte ich nicht mehr so viele lange Vorbereitungsläufe machen, wie ich wollte – und wie eigentlich auch nötig gewesen wären. Und dann hab ich mir auch noch so einen Infekt eingefangen, der sich schleimig auf meine Atemwege gelegt hat. Aber was soll’s dachte ich mir: Du musst ja nicht gewinnen, es ist Deine erste Inline-Veranstaltung, nur Ankommen ist wichtig, blablabla. Wie man sich selbst belügen kann! Ich bin (auch wenn ich nicht so aussehe) Sportler!

Schon vor dem Lauf hab ich mir schonmal möglich „Opfer“ ausgesucht, die ich auf jeden Fall schlagen wollte. Z.B. diese Weicheier, die diese Veranstaltung Hand-in-Hand mit ihrer Freundin laufen wollen. Hey, das ist hier ein Wettkampf! Außerdem alle, deren BMI (nach meiner an dem Morgen sehr subjektiven Einschätzung) noch höher war, als meiner. Dann noch die Angeber mit Vereinstrikots, die aber trotzdem nicht im ersten „Elite“-Startblock starten. Blender! Und natürlich alle, die nicht die notwendige professionelle Ausrüstung vorweisen konnten. Dann noch alle, die älter waren als ich und die unerfahrenen Teenies. Kurz gesagt: So 10 Minuten vor dem Start war nicht mehr Ankommen mein Ziel, sondern Platz 1 bis 10 (natürlich hinter den selbst mit adrenalingeschwängertem Blick unschlagbaren „Elite“-Fahrern).

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