Massenbewegung

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Inlineskating als Grundlagenausdauertraining ungeeignet?

Posted by oscartango - 9. Juni 2008

Ich bin großer Fan der Bücher von  Kuno Hottenrott und Martin Zülich „Ausdauertrainer xxx“ .

In der Fassung für Inline-Skater (Ausdauertrainer Inline-Skating) steht, dass Inline-Skating aufgrund der spezifischen Eigenschaften der Sportart nur bedingt zum GA1 Training geeignet ist. GA1 steht dabei für den Trainingsbereich „Grundlagenausdauer1“.

Grundsätzlich würde ich das aus meiner Erfahrung heraus bestätigen. Ich persönlich kann auch nur sehr schwer den Puls beim Skate-Training im GA1-Bereich halten. Meistens liege ich selbst bei besten Absichten und eiserner Disziplin zum moderaten Fahren darüber. Nun bin ich aber eh ein wenig „hochpulsig“ veranlagt, weshalb ich sicher nicht zur Bestätigung/Widerlegung der Theorie diene.

Aber eines gilt sicher für alle Inliner: Es ist kaum möglich über lange Distanzen ein gleichmäßiges Trainingstempo zu fahren. Durch die (im Gegensatz zum Joggen) zwangsweise Nutzung des öffentlichen Strassenverkehrs ist man zu ständigen Tempowechseln oder sogar Stopps gezwungen, wenn man sein Leben nicht auf’s Spiel setzen will. Eine lange, gleichmäßige, niedrige Belastung, wie sie für ein GA1-Training notwendig wäre ist somit in der Realität kaum erreichbar.

Ich für meinen Teil werde das GA1-Training jedenfalls eher durch Laufen und längere Ausfahrten auf dem Rennrad bewältigen.

PS1: Hottenrott und Zülich haben trotz der Aussage im ersten Teil des Buches im zweiten Teil ein GA1-Training auf Skates drin. Hmm?

PS2: Dessen ungeachtet kann ich die Bücher empfehlen. Insbesondere der „Ausdauertrainer Laufen“ gehört in das Regal des informierten Läufers (neben den Steffny, Grüning etc.). Aber daraus mache ich wohl mal nen eigenen Buchtipp.

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Aller Anfang ist schwer

Posted by oscartango - 28. Mai 2008

Als leidenschaftlicher Nutzer des „Tag-Surfers“ von WordPress lasse ich mich hin und wieder durch die Blogsphäre treiben – immer auf der Suche nach Interessantem.

Ich habe gerade hier über die Theorie gelesen, dass es 21 Tage braucht, bis etwas zur Gewohnheit wird. Wenn man es also schafft drei Wochen lang ohne Ausnahme eine neue Aktivität durchzuziehen (oder eine alte wegzulassen – aber davon reden wir hier ja nicht), geht sie als Gewohnheit in unser Leben über.

Ich würde das für den Schritt vom Nicht-Sportler zum Freizeitsportler fast unterschreiben. Der Begriff „ohne Ausnahme“ heißt in diesem Fall aber nicht tägliches Training, sondern die Einhaltung der gesteckten Trainingsziele. Diese sollten dabei realistisch sein, aber auch nicht zu niedrig. Deshalb an dieser Stelle ein paar Anregungen für die ersten drei Wochen im neuen Leben als Sportler:

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